Wenn du hier einziehen würdest, würde die Regierung deine Miete übernehmen. Es gibt nur einen Haken.

Wohnen

Habt ihr noch keine Idee, wo es euch im kommenden Urlaub hinverschlagen soll? Dann werft doch mal einen Blick auf dieses staatlich geförderte Projekt. Die Gemeinde von Garnet in Montana zahlt euch die Übernachtung in einer ihrer wunderschönen Hütten, nicht weit entfernt von der historischen Innenstadt. Hier erhaltet ihr freie Kost und Logie. Das staatlich geförderte Projekt beinhaltet, dass ihr als Reiseleiter oder in einem der Souvenirläden aushelft. In eurer Freizeit könnt ihr die magische Wildnis Montanas erkunden. Allerdings gibt es ein kleines Problem, falls es für euch überhaupt ein Problem darstellt - es gibt kein fließendes Wasser oder WiFi.

Garnet ist nicht nur ein historisches Wahrzeichen. Es ist auch die berüchtigtste Geisterstadt im Land.

Im 19. Jahrhundert war Garnet eine Bergbaustadt. In den vierziger Jahren, als die Minen erschöpft waren, wurde der Bergbau schließlich aufgegeben. Viele der Arbeiter verließen die Stadt, doch nicht alle Einwohner gingen. Am Abend kehrten die Geister der ehemaligen Bewohner der Stadt zurück, um ihren früheren täglichen Aktivitäten nachzugehen.

Einheimische berichteten, dass sie nach Sonnenuntergang unheimliche Klaviergeräusche aus dem Inneren der alten Saloons hörten. Oft werden die Melodien vom Klang entfernter Stimmen begleitet. "Sie verstecken sich im Schatten", sagt Ellen Baumler, eine Ortsansässige.

Der Historiker Allan Mathews, der für das Bureau of Land Management arbeitet, besuchte die Stadt vor kurzem und konnte berichten, dass er den Schatten einer Frau im Fenster des alten Hotels der Stadt sah.

Ich weiß nicht, wie ihr darüber denkt, aber ich glaube, ich werde dieses Angebot weiterreichen, denn es klingt so, als würde ich dort den schrecklichsten Sommer meines Lebens haben.