10 Überlebende eines Autounfalls posieren für eine Sicherheitsgurt-Kampagne

Die Zahlen zeichnen ein deutliches Bild: Jedes Jahr verlieren rund 1,53 Millionen Menschen weltweit bei Verkehrsunfällen ihr Leben. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO sei dies zwar der Preis, den die Menschen für ihre Mobilität zahlen müssten, jedoch ließe sich die Anzahl der Toten mit strengeren Gesetzen noch stärker reduzieren.

Auch in Deutschland gibt es seit 1976 eine Anschnallpflicht für Autofahrer, welche dazu beitrug, dass die Anzahl der Verkehrstoten im Jahr 1971 von 21.000 Menschen auf 3.377 Menschen im Jahr 2014 gesenkt werden konnte. Trotz des erwiesenen Nutzens des Sicherheitsgurtes und der drohenden Geldstrafen für das Nichtanlegen desgleichen, verzichten auch heute noch viele Autofahrer auf den Gurt.

Kampagnen zum bewussten Umgang mit Sicherheitsgurten und dem sachgemäßen Anlegen der Gurte werden von den Verkehrsministerien der Länder immer wieder geschaltet. Mit einer besonders eindrucksvollen Kampagne will nun die neuseeländische Regierung das Bewusstsein der Menschen schärfen und die Wichtigkeit der lebensrettenden Sitzgurte in den Fokus stellen.

​Wenige Sekunden verändern das Leben

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Liam Bethell saß am Steuer seines Wagens, als er Abends von der Straße abkam. Mit starken Prellungen an Oberkörper und Armen, sowie Schnittverletzungen im Gesicht, kam er davon. Ohne das Tragen des Sicherheitsgurtes hätte der Unfall für ihn wesentlich schlimmer ausgehen können.

​Sitzgurte hinterlassen ihre Spuren

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Alle Überlebenden tragen die Spuren der Sitzgurte auf der Brust. Die Blutergüsse, die die Oberkörper der Männer zieren, seien durchaus typisch, sagt Notfallspezialistin Dr. Natasha McKay. Vor allen Dingen aber zeigten die Blutergüsse, dass die Sicherheitsgurte ihren Zweck erfüllten und Leben retteten.

 

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